Wassersportverein Godesberg 1909/11 e.V.
Wassersportverein Godesberg 1909/11 e.V.

Herzlich willkommen beim Wassersportverein Godesberg

dem Ruderverein in Bonn Bad Godesberg!

Der Wassersportverein Godesberg (WSVG) ist ein Ruderverein, direkt am Rhein gelegen, mit Tradition. Bereits seit 1909 wird in Rüngsdorf gerudert. Das Bootshaus mit Blick auf Königswinter und den Drachenfels liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Freibad.

Früh schon waren die Godesberger Ruderer erfolgreich auf nationalen und internationalen Regatten, obwohl der Rhein kein ideales Trainingsrevier bietet. Heute hat der Verein ca. 290 aktiv rudernde Mitglieder im Alter von 13 Jahren bis über 80 Jahren. Dazu kommen noch etwa 50 Jugendliche der Schülerruderriegen des Alloisiuskollegs und des Amos Comenius Gymnasiums, beide in Bad Godesberg ansässig. So sind fast täglich Boote des WSVG auf dem Rhein zu sehen.

Die Hausstrecke führt von Rüngsdorf bei Rheinkilometer 646,5  rheinaufwärts vorbei an Mehlem zur Insel Nonnenwerth. Dabei sind etliche Kribben zu umfahren. Es wird dann in ruhigem Fahrwasser vorbei an der Insel Nonnenwerth bis zur Südspitze gerudert, aber vielfach geht es auch weiter nach Oberwinter oder Unkel.

Änderung der allg. Ruderzeiten

Liebe Ruderkameraden,

der Herbst naht und es wird immer früher dunkel. Aufgrund der immer früher einsetzenden Dunkelheit wird ab Sonntag, den 13.10.2019, der allgemeine Ruderbetrieb dienstags und donnerstags auf 17:00 Uhr vorgezogen

Der   Winterplan    gilt ab Montag den 28. Oktober 2019

 

Gruß und Ahoi

 

Jungen und Mädchen-Regatta in Krefeld – Erfolgreiche Kindermannschaft des WSV Godesberg

Parallel zu den Landesmeisterschaften fand dieses Jahr am 5. Und 6. Oktober die 49. Krefelder Jungen und Mädchenregatta statt. In Godesberg rudern zurzeit sehr viele Jugendliche unter 14 Jahren, die in die Alterskategorie „Jungen und Mädchen“ fallen und bei dieser Regatta starten sollten. Aufgrund mangelnder Gegenmeldungen wurde das Rennen im 4x+ leider abgesagt, so dass unser neuer Rennvierer noch nicht auf einer Regatta zum Einsatz kam. Diejenigen Jungen, die bereits Erfahrung in kleineren Rennbooten, wie dem 1x und 2x hatten, gingen in diesen Kategorien an den Start.

Im 1x startete Bent in der Leistungsklasse II und Noah und Jakob in der Leistungsklasse III (die Anzahl der bisherigen Siege bestimmt die Leistungsklasse). Da bei der Regatta 7 Startbahnen zur Verfügung standen, wurden alle Leistungsklassen parallel gestartet. Auf der 1000 m Strecke konnte sich Bent klar gegen die Konkurrenz durchsetzen. Dicht gefolgt von Jakob gewannen die beiden nicht nur ihre Leistungsklasse, sondern konnten auch den Starter aus der Leistungsklasse I um knapp 20 Sekunden distanzieren. Noah wurde zweiter in seiner Leistungsklasse. Ein tolles Ergebnis für die Jungs, die teilweise dieses Jahr erst mit dem Rudern begonnen haben und noch nicht viel Erfahrung im Rennboot haben. Etwas später starteten Bent und Jakob noch im Rennen „Jungen Doppelzweier 12/13 Jahre Lgr. II“. Auch in diesem Rennen konnten sie sich klar gegen ihre Gegner aus Hamm und Hürth durchsetzen und das Rennen gewinnen. Eine tolle Leistung! Weiter so!

                                                                                                                   Cora Berger

 

Teilnehmerbericht von Jakob, 13 Jahre:

Als wir am 6.10. vormittags in Krefeld ankamen, haben wir die Boote startklar gemacht für das erste Rennen im Wettbewerb. Ich war ein bisschen aufgeregt vor dem ersten Rennen, aber die Aufregung legte sich mit der Zeit. Ich wusste, dass ich das schaffen kann, da ich schon oft Einer gefahren bin. Als ich dann das Rennen in meiner Leistungsklasse gewann, habe ich mich natürlich sehr gefreut. Nach dem ersten Rennen hatten wir noch ein bisschen Zeit, bis zum Zweier-Rennen mit meinem Ruderpartner Bent. Deshalb haben wir uns erst einmal aufgewärmt und ein heißes Getränk getrunken, da es leider regnete und uns ziemlich kalt war. Danach mussten wir los, den Zweier fertig machen. Als wir das Zweier-Rennen auch noch gewannen, war ich sehr zufrieden und konnte meine ersten zwei Medaillen mit nach Hause nehmen.

Saisonabschluss beim Herbstcup in Essen-Kettwig        – siegreicher Mixed-Vierer vom WSV Godesberg

Am 12. Und 13. Oktober fand bei traumhaftem Wetter der diesjährige Herbstcup in Essen-Kettwig statt. Beim Herbstcup werden an zwei Tagen vier Distanzen gerudert. Für jede Platzierung in jedem Rennen werden Punkte vergeben. Am Ende siegt die Mannschaft, die über alle vier Rennen hinweg die beste Leistung gezeigt hat. Samstags werden die Distanzen 2500 m und 750 m gerudert. Abends gibt es die legendäre Herbstcup-Party. Am Sonntag werden früh morgens 4000 m ohne Wende gerudert. Mittags stehen dann 350 m auf dem Programm. Die Leistungen am zweiten Tag sind häufig stark von der Teilnahme oder Nicht-Teilnahme der Mannschaft an der abendlichen Party beeinflusst. Mannschaften, die sich samstags schon als Gesamtsieger wähnen, erleben teilweise am nächsten Tag eine böse Überraschung, wenn sie am Vorabend zu tief ins Glas geschaut haben. Der Herbstcup stellt für viele Ruderer auch den Saisonabschluss dar, so dass es sich auch namhaften Athleten aus der Nationalmannschaft nicht nehmen lassen an diesem Event teilzunehmen.

Dieses Jahr gab es allerdings eine Besonderheit. Parallel zum Herbstcup fanden auch die Deutschen Sprintmeisterschaften in Essen Kettwig statt. In den Pausen zwischen den Herstcup-Rennen und abends im Flutlicht wurde auf der Ruhr um die Meistertitel gekämpft. Die Folge: Sehr volle Regattaplätze und ein volles, spannendes Programm für die Zuschauer.

Aus Bad Godesberg gingen Hannah Sassen, Cora Berger, Florian Heesen und Julius Knopp in der offenen Klasse im Mixed Doppelvierer beim Herbstcup an den Start. Begleitet wurden sie von Juniorinnen und Junioren vom Wassersportverein Honnef, die beim Herbstcup und den deutschen Sprintmeisterschaften starteten. Weiterlesen...

Erfolgreiches Wochenende beim Moselpokal in Bernkastel

Am 28.9.2019 wurde der bereits 70. Moselpokal in Bernkastel ausgerichtet. Die Langstreckenregatta erfreut sich großer Beliebtheit im In- und Ausland. Von ca. 290 Booten, die bei dem Rekord-Meldeergebnis an dem Tag an den Start gingen, stammte gefühlt knapp die Hälfte aus den Niederlanden. Gerudert werden 4 km mit Wende und einem fliegenden Start. Sieger ist der zeitlich schnellste in seiner jeweiligen Kategorie. Neben Ruhm, Ehre und einer Medaille gibt es für jeden Sieger auch eine Flasche des leckeren Regatta-Weins zu gewinnen. Ein Sieg lohnt sich also durchaus.

Dieses Jahr fuhr eine recht kleine Gruppe aus Godesberg an die Mosel. Geplant war der Start in Renngemeinschaften im Frauendoppelvierer, Männerdoppelvierer und Mixed Doppelzweier. Doch schon im Vorfeld musste der Männerdoppelvierer auf einen Einer umgemeldet werden. Am Morgen der Regatta war auch der Start des Frauendoppelvierers zunächst fraglich, da sich eine der Ruderinnen krank meldete. Zum Glück konnte Hannah sehr spontan einspringen.Weiterlesen...

Internationale Erfahrung sammeln – WSV Godesberg bei den World Masters in Velence, Ungarn

Mit Florian Heesen und Cora Berger  machten sich im September zwei  Godesberger auf nach Ungarn:  Die FISA-World Masters Regatta fand in Velence in der Nähe von Budapest statt. Im Vergleich zum Vorjahr mit dem Austragungsort Sarasota/Florida also durchaus ein Ziel in der „näheren“ Umgebung. Kurz vor Meldeschluss ergab sich eher zufällig die Chance, dass Flo und Cora gemeinsam mit zwei Kölner Ruderern als Renngemeinschaft starten konnten.

Die ersten Rennen der 1000m-Regatta starteten bereits am Mittwoch. Die Rennen in den Mixed Booten finden bei Masters-Regatten immer am letzten Regattatag, dem Sonntag statt. Wie der Name bereits verkündet, starten Boote und Ruderer aus aller Welt, genau: über 3500 aus 740 Vereinen und 52 Nationen. Einige Teilnehmer reisten sogar aus Neuseeland, Australien, Südafrika oder Japan an. Sowohl das Alter und Niveau der Teilnehmer als auch der Boote unterschied sich stark. Insgesamt ein quirliger bunter Haufen an ruderverrückten Menschen. Neben ehemaligen Kader-Athleten und Olympiasiegern waren auch begeisterte Amateure am Start. Aufgrund der Menge an Meldungen werden die Siege in jeder Kategorie nicht wie bei regulären Meisterschaften über Vorläufe und Finalläufe ausgefahren. Bei den Masters-Regatten hat jeder Lauf einen Sieger, der als einziger des Laufes eine Medaille bekommt. Insgesamt konnten in Velence acht Boote parallel starten und um eine Medaille rudern. Je nachdem, wie viele Läufe pro Rennen zustande kommen ist es vom Glück bzw. Los abhängig, wie stark die Gegner sind. Zumindest beim Wetter hatten wir dauerhaft Glück. Die Sonne schien zuverlässig und die Temperaturen waren angenehm warm.Weiterlesen....

 

Die Ruderwanderfahrt nach Svendborg

Vorbereitungszeit: Während dieser Zeit lernt die an einem Eintritt in unsere Gemeinschaft interessierte Frau unsere Gemeinschaft näher kennen.  Sie wird von einer Schwester begleitet. In der Zeit lernt auch die Gemeinschaft die Interessentin kennen. Findet die Frau mehr Klarheit über ihren Weg und sieht sie ihn in unserer Gemeinschaft, kann sie darum anfragen, in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden.

Nachdem ich im Mai 2017 das erste Mal den Ruderclub am linksrheinischen Rheinufer, also auf der richtigen, - nicht der schääl - Sick betreten hatte, begann meine Vorbereitungszeit. Ich lernte die Gemeinde des Wassersports zuerst im Kasten, dann auf dem Rhein im Anfängerboot näher kennen. Begleitet und betreut wurde ich in dieser Anfangszeit von Hartmut. Bei Zweifeln und Austrittsgedanken bestärkte er mich und holte mich per WhatsApp und freundlicher Ermunterungen wieder ins Boot zurück. In dieser Zeit hatte auch die Gemeinschaft die Chance mich näher kennen zu lernen und befand, dass ich geeignet sei, an einer ersten Wanderfahrt, der sog. Anfängerwanderfahrt an die Lahn teilzunehmen. 

Das Postulat: Mit dem Eintritt in die Gemeinschaft beginnt die erste Phase der eigentlichen Ordensausbildung: das Postulat. In dieser Zeit gilt es, sich enger mit der Berufung auseinanderzusetzen und die eigene Berufung in diese Ordensgemeinschaft zu überprüfen. Weiterlesen....

Wanderfahrt auf den Schweriner Seen

Für die einen war es wie "ein Ausflug mit sportlicher Seniorenanimation", die anderen kamen sich vor "wie auf Klassenfahrt". Und beides stimmte. Für alles war gesorgt. Erika Fliege hatte die Wanderfahrt nach Schwerin perfekt geplant und zusammen mit Antje Hellwig eine abwechslungsreiche Tour organisiert. Vier Rudertage lang, vom 22.8. bis zum 25.8. 2019 konnten zehn RuderkameradInnen eine traumhaft schöne Seenlandschaft entdecken.

Untergebracht waren wir in den Gästezimmern der Schweriner Rudergesellschaft. Ein modernes Niedrigenergiehaus mit einer großzügigen Sonnenterrasse und einer beeindruckenden Kulisse. Von fast jedem Winkel der Terrasse bot sich der Blick auf das Schweriner Schloss. Unten, gleich neben dem Bootshaus, ein Restaurant.

Nicht nur das Quartier, auch die Ruderboote haben wir von der Schweriner Rudergesellschaft gemietet, zwei handgesteuerte Vierer, die "Südwind" und die "Plau", alte, leicht knarzende Holzboote, noch zu DDR- Zeiten gefertigt. Weiterlesen...

Rudern auf dem Rhein

Die Mannschaft wird eingeteilt, das Boot aus der Halle getragen und auf Böcken abgelegt. Die passenden Skulls werden runter auf den Anleger getragen und selbiger mit Besen von den Hinterlassenschaften der Enten befreit. Mit vereinten Kräften wird dann auch das Boot selbst zum Anleger getragen. Wenn der zu querende Radweg passiert und die enge Kurve über den schmalen Steg geschafft ist, wird das Boot vorsichtig über die Rolle am Anfang des schaukelnden Anlegers zu Wasser gelassen. Die Skulls werden zurechtgelegt, die Dollen geschlossen und während man schon mit einem Bein im wackeligen Boot steht, kommt auch schon die Abfrage: Sind alle klar? Also mit dem an Land verbliebenen Bein abstoßen, einbeinig eine Kniebeuge machen um sich halbwegs elegant auf den Rollsitz plumsen- äh nieder- zulassen. Es schaukelt und schwankt aber- puh, es ist mal wieder gut gegangen. Skulls sortiert, die Blätter aufs Wasser, die Füße am Stemmbrett festgezurrt, nach vorn in die Auslage und „Los“! Weiterlesen...

Marianne Arenz wurde 90 Jahre alt

Liebe Marianne, Dein geliebter WSVG gratuliert Dir hierzu ganz herzlich.

 

Den Älteren im WSVG wird sie noch sehr präsent sein,

den Jüngeren erschließt sie sich möglicherweise über diverse

Bootsnamen. Marianne, die zweimalige deutsche Meisterin

im Zweier (1949/1950), ist Spross einer WSVG-Rudererdynastie.

Ihr Vater, Franz Schaefer, bekleidete vor dem Krieg wichtige Funktionen

im Verein. Ihr Ehemann, Georg Arenz, bestritt in den 30er Jahren gemeinsam

mit seinem Bruder Leo viele Rennen und war in den 60er Jahren erfolgreicher

Cheftrainer unserer Rennmannschaft.

 

Marianne war und ist dem WSVG und dem Ruderrennsport immer tief verbunden. Beruflich

war Marianne Direktrice beim Modehaus Etges und immer eine äußerst elegante Erscheinung. In ihrer aktiven Zeit stellten Marianne und ihr Ehemann Georg (genannt Schorsch) eine Institution im WSVG dar.

 

Wir haben Marianne in den zurückliegenden Jahren, die finanziell nicht immer so rosig

waren, sehr viel zu verdanken.

 

Marianne feierte ihren 90. Geburtstag im Familienkreis mit einer kleinen Delegation des WSV Godesberg im St. Vinzenzhaus in Bad Godesberg – unweit des Rudervereins.

 

Bootsnamen: Georg Arenz, Leo Arenz, Brüder Arenz, Franz Schaefer, Marianne Arenz,

Old Silberlinge (in Anlehnung, dass Gebrüder Arenz häufig 2. Plätze errungen hatten)

 

                                                                                                                      Heiner Nöthe

 

Anfängerwanderfahrt auf der Lahn vom 30.08. bis 01.09.2019

Liebe Ruderer, vor allem liebe Anfänger,
auch in diesem Jahr planen wir wieder eine (Anfänger-) Wanderfahrt auf der Lahn.

Am Samstag rudern wir stromauf von Laurenburg nach Diez und zurück (38 km). Nach ca. der Hälfte der Ruderstrecke pausieren wir in Balduinstein an einer Imbissbude direkt an der Lahn. Am Sonntag geht es von Laurenburg nach Oberhof und wieder zurück (15 km). In Oberhof werden wir auf einer Wiese pausieren.

Übernachten werden wir im Gasthof „Zum Lahntal“ in Laurenburg. Die Kosten hierfür mit Frühstück betragen ca. 35,- € pro Person und Tag. Im Gasthof kann nur bar bezahlt werden!

Dazu kommen noch Kosten von ca. 20 € pro Person für Fahrt und Bootstransport sowie Verpflegung im Boot.

Boote verladen für alle ist am Donnerstag, 29.08.2019 um 20:00 Uhr. Am Freitag um 16:00 Uhr ist Abfahrt vom Bootshaus nach Laurenburg.

Für die Ruderfahrten reicht es, wenn ihr die übliche Ruderkleidung dabei habt. Schnelltrocknende Ruderkleidung aus Mikrofaser und eine Regenjacke sind empfehlenswert. Für das „leibliche Wohl“ im Boot wird gesorgtJ.

Aus organisatorischen Gründen stehen max. 30 Teilnehmerplätze zur Verfügung. Meldeschluss ist Freitag, der 16.08.2019. Der Link zur entsprechenden Doodle-Liste lautet: https://doodle.com/poll/nbtc46fiv2ihsd88.

Familienruderwanderfahrt vom 12. Bis 15.7.2019

Wenn schon rudern, dann im großen Stil…….das dachten sich am vergangenen Wochenende 15 wackere WSVGler und deren Angang und machten sich auf den Weg ins schöne Lahntal.

Mit insgesamt 8 Erwachsenen,  7 Kindern, 3 Gig- und 2 Rennbooten, 4 Autos, einem Anhänger, 5 Zelten, reichlich Proviant und guter Laune starteten wir am Freitag Richtung Campingplatz Diez-Oranienstein. Dort angekommen wurde erst einmal das Lager großzügig aufgeschlagen. Damit war die erste Etappe schon erreicht und wir konnten uns erschöpft und guten Gewissens einem gemütlichen Grillabend widmen.

Am nächsten Morgen ging es dann richtig los. Nachdem alle Brote geschmiert, Boote aufgeriggert und Rettungswesten angelegt waren, ließen wir die Boote erstmals zu Wasser.

Die Tour begann am Startplatz Runkel. Die Boote Pudelbrüder und Bernstein wurden mit einem bzw. zwei Kielschweinen ausgestattet, Skulldogge und seine erfahrene Besatzung war auch ohne sicher auf dem Wasser. Mit strammen Schlägen fuhren wir Richtung Diez. Weiterlesen...

 

Regatta Biggesee – 11 Siege!

Am Samstag, den 25.05.2019, fuhren wir mit Haus, Kind und Gigboot auf die Regatta in Olpe, die auf dem gestauten Biggesee stattfand. Der Wassersportverein Godesberg reiste mit 13 Athleten und 2 Fahrern an und startete in insgesamt 16 Rennen. Besonders war hier, dass auch einige Ruderanfänger mitfahren konnten, da die Regatta neben Rennboot- auch Gigboot Rennen ermöglichte. Auf der 500 m langen Strecke wurde dann alles gegeben – während wir am Ufer tatkräftig jubelten, um die Vereinskameraden zu unterstützen. Mit Erfolg, denn so gewannen wir am Ende 11 von 16 gemeldeten Rennen!

Es war ein sensationelles Gefühl wieder und wieder Rennen zu gewinnen und Fotos von den Siegern am Siegersteg zu machen (Fotos anbei). Ich gratuliere allen Siegern herzlich und danke Ihnen für die Teilnahme. Nächster Wettkampf: Die Sprintregatta in Essen-Kupferdreh am 20.06.19. Hoffen wir, dass diese ähnlich gut läuft!

Anbei nun als neues Feature: Erfahrungsberichte von drei Ruderanfängern, die entweder dieses oder letztes Jahr mit dem Rudern angefangen haben, für welche die Regatta Biggesee der erste Ruderwettkampf ihres Lebens war. Weiterlesen...

 

Godesberg goes Coastal

Am 8. Und 9. Juni 2019 fand auf Amrum die 2. Amrum-Challenge im Coastal Rowing – auf Deutsch Küstenrudern – statt. Florian und Cora planten schon früh sich dem Abenteuer Küstenrudern zu stellen. Da der Rest der Godesberger Mixed 4x-Mannschaft verhindert war, mussten wir uns neue Mitstreiter suchen. Erfahrene Unterstützung fanden wir durch Barbara und Thorsten Jonischkeit (RTHC Leverkusen), die bereits bei mehreren Weltmeisterschaften im Coastal Rowing erfolgreich gestartet sind und Steuerfrau Kathrin.  Nach einigen gemeinsamen Trainingseinheiten auf dem Rhein planten wir samstags im Mixed 4x+ auf der 2000 m-Distanz an den Start zu gehen sowie sonntags im Mixed 4x+ und im 2x am Beach Sprint (500 m) teilzunehmen. Dass Coastal Rowing aber nicht unbedingt nach Plan läuft, sollten wir schon früh feststellen.

Die Fährüberfahrt nach Amrum war bereits eine stürmische Angelegenheit und uns schwand nichts Gutes. Vor Ort kam dann die Bestätigung durch die Regattaleitung: Alle Rennen für diesen Tag wurden sturmbedingt abgesagt. Die Enttäuschung war groß, die Entscheidung aber nachvollziehbar. Als Ersatz wurde durch die amtierende Weltmeisterin im Coastal-Rudern aus der Ukraine und ihre Niederländische Kollegin eine Beach-Challenge organisiert. Ca. 40 Ruderer traten in 4 Mannschaften in den Disziplinen Tauziehen, Huckepackrennen und Sandsack-Weitwurf gegeneinander an. Das Team um Steuerfrau Kathrin, Barbara, Thorsten und Florian konnte sich über den Sieg in der Gesamtwertung freuen. Weiterlesen...

WSVG-Doppelsieg bei der Eurega 2019

Strahlende Sieger nach 45 KM: Anne Brücker, Mareike Walbröl, Erika Fliege und Steuermann Eckart Lieser  gewinnen souverän in der Masters C-Klasse, Cora Berger steuert die RG des WSV Honnef und des Hattinger Rudervereins in der Kategorie Masters E zum Sieg. Wir gratulieren und empfehlen allen, die nicht dabei waren, den Bericht von Jens Repphan!

 

Oldies but Goldies Der WSVG ehrt die „Hannemänner“ beim Anrudern mit dem Oldie-Pokal

 Weiterlesen„Ruhe! Ich lese jetzt vor. Zu-hööö-ren! Ich sag’s nur einmal – und wer zu spät kommt, der fährt eben nicht mit“, schallt es aus dem Garagentor. Wer samstags um 14.00 Uhr rudert, erkennt sofort, hier nimmt Ilse auf ihre unnachahmlich charmante Art gerade die Bootseinteilung vor. Und jeder weiß, dass hinter diesem resoluten Auftreten eine Frau mit großem Herz steckt. Die „Hannemänner“ - sie gehören zum WSVG wie das Ahoi zum Rudern. Die Vereinslegenden Ilse und Ralph haben in diesem Jahr den Oldie-Pokal bekommen – für ihre jahrzehntelangen Verdienste. Nur drei Beispiele:

 

Tritt jemand in den Verein ein oder aus dem Verein aus? Hat etwa  jemand vergessen, sich nach dem Rudern aus dem Fahrtenbuch auszutragen? Wer wie viele Kilometer in der Saison und insgesamt gerudert hat, all diese mühselige Erfassung und Aufarbeitung, dieser ganze Statistikkram – Jahr für Jahr errechnen Ilse und Ralph für jedes einzelne Mitglied die persönliche Bilanz. By the way, die beiden haben in ihrer Ruder-Karriere gemeinsam fast 110.000 Kilometer auf dem Buckel. Zum Vergleich: Der Äquator umfasst etwas mehr als 40.000 km. Weiterlesen

Auszug Würdigung von Wilhelm Gieseke Oldie-Pokal an Ilse und Ralph Hannemann

Anrudern 31.03.2019

 

 

Als „dynamisch“ bezeichnet man gerne einen Verein, dessen Mitglieder zupacken, wo es nötig ist, und dies natürlich ehrenhalber. Beim WSVG ist genau das der Fall: Da sind Mitglieder, die regelmäßig bestimmte Aufgaben wahrnehmen, ob innerhalb des Vorstands oder außerhalb, auch im täglichen Vereinsleben.

 

Auf der Hauptversammlung haben wir gehört, was das alles sein kann. Vieles geschieht ja lautlos mit großem Einsatz – und über Jahre hinweg.

 

Im stillen Kämmerlein kann man zwei Kameraden finden, die sich Jahr für Jahr um das kümmern, was wir gern das „Herz“ jedes Rudervereins nennen: Unsere Kilometer-Statistik. So manche Rechenmaschine ist bei den endlosen Zahlenkolonnen schon heiß gelaufen. Immer aber hat das Ergebnis gestimmt, darauf kann man blindlings vertrauen, seit Jahrzehnten nun schon.

 

Der Vorstand hat daher entschieden: Der Oldie-Pokal wird im 20. Jahr der Stiftung Ilse & Ralph Hannemann verliehen. Im Jahr 2018 haben sie neben der mühsamen Statistik-Arbeit noch 1.225 Kilometer gerudert. Damit soll gleichzeitig ihre ruderische Gesamtleistung gewürdigt werden. Ralph und Ilse haben bisher nämlich 53.000 und 56.000 km, insgesamt also fast 110.000 km gerudert.

 

Ein großartiges Gesamtergebnis also. Glückwunsch!

General Anzeiger

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Goldene Nadeln, neue Boote und solide Finanzen

 Die Mitgliederversammlung des WSVG blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr 2018 und schaut einer vielversprechenden Saison 2019 entgegen

 

Zur regulären Versammlung am Sonntag warteten die Rossis bereits mit einem köstlichen Buffet auf die zahlreichen Vereinsmitglieder. Zunächst aber wurden Walter Dohse, Dieter Schulte und Gerd Erhard für ihre lange Treue zum WSVG geehrt. Das Trio feiert nun die 60jährige Mitgliedschaft. Immerhin auch schon vier Jahrzehnte dabei ist Erika Fliege, die ebenfalls gewürdigt wurde.

Für besondere Verdienste dürfen sich Walter Dohse, Uwe Heider und Folkmar Ballhorn die goldene Vereinsnadel ans Revers stecken. Ein halbes Jahrhundert lang haben Walter und Uwe unermüdlich und gründlich die Kasse des Vereins geprüft. 13 Jahre lang ist Folkmar als Schatzmeister für die Finanzen verantwortlich gewesen. Zum letzten Mal hat er den Rechenschaftsbericht vorgelegt. Er hat mit dazu beigetragen, den WSVG nach vielen Jahrzehnten Ende 2016 schuldenfrei zu machen und den Haushalt des Vereins auf solide Füße zu stellen – dank der drei Hauptsäulen: Mitgliederbeiträge, städtische Zuschüsse und Kooperation mit Rossi. Nun übergibt er sein Amt an Axel Fliege, übernimmt aber die Aufgabe des Kassenprüfers gemeinsam mit Michael Tollmann. Weiterlesen...

 

Neujahrsempfang: Bezirksbürgermeisterin Burmester tauft „Bonn Voyage“

 

Zwei neue Boote und traditioneller Neujahrsempfang bei großartigem Sonnenwetter – da herrschte am Sonntag, den 20. Januar, am Bootshaus reger Andrang: Full House beim WSVG.

 

Die stellvertretende Godesberger Bezirksbürgermeisterin Hillevi Burmester nahm die feierliche Namensgebung persönlich vor. Sie wünschte dem neuen Boot allzeit eine Handbreit Wasser unterm Kiel und taufte den C-Vierer auf den Namen „Bonn Voyage“.

 

Damit will der Wassersportverein Godesberg gegenüber der Stadt Bonn seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Die Anschaffung dieses C-Doppelvierers ohne Steuermann und eines weiteren E-Doppeldreiers mit Steuermann bzw. Vierers ohne Steuermann wäre ohne die Zuschüsse aus dem städtischen Sportetat nicht möglich gewesen. Der Verein will mit dem Neuzuwachs in weiß viele „gute Reisen“ genießen.

 

Das zweite Boot heißt „Skulldogge“. Aiko Völker und Mia Wiedemann hatten den Namen vorgeschlagen und machten die Taufe wie gewohnt mit Rheinwasser perfekt. Die knackige Temperatur ließ das Wasser am Vormittag an den Abdeckungen bald gefrieren, so dass die Vereinsmitglieder zügig ins Warme flüchteten.

 

Dort wartete die Rossi-Crew schon mit einem Buffet vom Feinsten und verwöhnte die Ruderer zum Neujahrsempfang wieder einmal mit mediterranen Spezialitäten - für die italienischen Momente im Leben.

 

Zwei launige Vorträge von Walter Dohse und Uwe Heider über „50 Jahre Kassenwart“ sorgten für Heiterkeit. Außerdem freute sich der WSVG über die „Ehrengästin“ Irene Stützer, die im vergangenen Dezember ihren 100. Geburtstag gefeiert hatte. Andreas Bartsch wies noch einmal auf einen besonderen Rekord von 2018 hin. Zum ersten Mal zählte der Verein über 300 Mitglieder. Das Schöne: Die meisten sind auch tatsächlich sportlich aktiv. Gute Aussichten für die Saison 2019. Weitere Fotos

Zeitungsartikel "Gute Reise" auf dem Rhein

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Zeitungsartikel Startsignal für 2 neue Boote

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