Wassersportverein Godesberg 1909/11 e.V.
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Licht und Schatten  – 2 Siege bei der Sprintregatta in Krefeld

Am 17./18. September fand die jährliche Herbst-Regatta in Krefeld statt, die in Ruderkreisen auch als „Reibekuchen-Regatta“ bekannt ist. Neben leckeren Reibekuchen, einem großen Meldefeld und den Ranglistenrennen für das Team NRW stellt sich jedes Jahr für die Ruderer die Frage: Wie schnell bin ich auf 1000m?

 

Zwei Godesberger Athleten gingen an den Start: Anna Peters in der U19 Altersklasse (A-Juniorinnen) und Jakob Kratz bei den U 17 Athleten (B-Junioren).

Anna (17) startete am Samstag bei den Ranglistenrennen im schweren 1x. Dort belegte sie in ihrem ersten Rennen den 4. Platz und war sehr enttäuscht. In ihrem zweiten Rennen kletterte sie einen Platz nach vorne und wurde Dritte, insgesamt ein 20. Platz, womit sie sich im großen Mittelfeld platzierte. Die Diskrepanz zwischen den Leistungen im Training und auf der Regatta sind bei Anna nach wie vor recht groß. So treibt Anna regelmäßig Jasmin Brieger aus Hürth, die einen phänomenalen 3. Platz auf der Rangliste belegte, die Schweißperlen auf die Stirn, im Wettkampf leider nicht.

 

Am Sonntag startete Anna noch in der 1. Leistungsklasse bei den A-Juniorinnen im 1x und wurde Zweite, ein Schritt in die richtige Richtung. Am Sonntagnachmittag zeigte Anna im 2x mit zuvor genannter Jasmin, wozu sie in der Lage ist: Sie gewannen deutlich gegen sehr starke Konkurrenz, unter anderem den Weber-Zwillingen aus Mühlheim, deutsche Meisterinnen im letzten Jahr sowie Finalteilnehmerinnen dieses Jahr. Die Aufgabe für den Winter, für Trainer und Athletin wird es sein, die Leistungen aus dem Training und den Großbooten in den 1x zu transportieren, dafür alles Gute!

 

Für Jakob (16) war die Regatta in Krefeld erst die Dritte überhaupt und die erste über 1000m. Dafür zeigte Jakob sehr gute Leistungen. In seinem ersten Rennen im 1x ging es nur darum Erfahrung zu sammeln, und das direkt in der höchsten Leistungsklasse. Dies machte Jakob sehr gut und erruderte hauchdünn einen 3. Platz (von 5), ohne einen Krebs wäre es sogar der 2. Platz geworden.

 

In seinem zweiten Rennen startete Jakob mit seinen Trainingspartnern Gero, Moritz und Simon aus Hürth im schweren Doppelvierer mit Steuermann. Die Vier, angefeuert von Steuermann Ruben, lieferten ein wahres Feuerwerk ab und gewannen sehr deutlich mit 3 Längen und 7 Sekunden Vorsprung vor den restlichen NRW-Mannschaften im vollen 6-Boote-Feld. Entsprechend groß fiel der Jubel aus, war man sich zuvor doch arg unsicher, wo der Vierer steht. Die Hoffnungen auf eine gute Platzierung auf den Landesmeisterschaften in zwei Wochen sind groß, trotz des Wissens, dass 1-2 schnelle Mannschaften noch hinzukommen.

Am Sonntag erruderte Jakob, mit gestärkten Selbstvertrauen, einen Sieg im Einer und verwies mit deutlichen Abstand seine Konkurrenten auf die Plätze.

 

Bericht: Julius Knopp

 

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