Wassersportverein Godesberg 1909/11 e.V.
Wassersportverein Godesberg 1909/11 e.V.

ERGO CUP KRV

Am Samstag, den 10. Dezember 2016, machten wir uns mal wieder auf zu dem lokalen Ergo Spaß Nummer eins, dem Kölner Indoor Ergo Cup. Angereist waren wir mit ungewohnt vielen Athleten, doppelt so viele wie letztes Jahr. Dieses machte besonders Trainingsleiter Florian Heesen stolz.

 

Man sollte vermerken, dass die Athleten alle, zum größten Teil, dieses Jahr erst angefangen haben zu rudern, sich aber trotzdem als Gruppe den Anforderungen gestellt haben und diese auch brillant gemeistert haben. So wurde viel angefeuert und ermutigende Rufe für Godesberg durch die Halle gebrüllt. Viele persönliche Bestleistungen konnten trotz der schlechten Luft in der Turnhalle des ASV Köln eingefahren werden.

 

Karla Baublys war die Erste, die sich dem Ergo gestellt hatte. Sie mit ihrem zarten Alter von noch nicht einmal fünfzehn Jahren musste sich in der Altersklasse der 15/16 jährigen beweisen. Doch sie gestaltete ihr Rennen relativ simpel: Mit einem Start-Ziel Sieg. Unter den lauten Rufen ihrer Team Kameraden fuhr sie schlussendlich mit 50 Metern Vorsprung vor ihren Gegnerinnen ins Ziel ein. Dies verdiente ihr die Goldmedaille! Doch Karla startete nicht alleine in ihrem Rennen, sondern mit ihrer Trainingspartnerin Antonia van der Osten. Diese schlug sich sensationell, doch hatte leider nicht ganz so viel Glück mit ihrer Platzierung. Sie wurde leider nur Siebte. Dennoch verbesserte sie sich mehr als vier Sekunden, im Vergleich zu ihrem Vortest sechs Tage zuvor. Eine äußerst wünschenswerte Leistung, die besonders Trainerin Zoe Helbing beeindruckte.

 

Das nächste Rennen war das der 15/16 jährigen Jungs, wo Piet und Ole Helbing und David Walter starteten. Piet im älteren Jahrgang fuhr während des Rennens solide auf dem zweiten und dritten Platz, doch als die Gegner mit dem Endspurt ansetzten und Piet zum Gegenschlag ausholen wollte, fehlte leider die Kraft und so wurde er in seinem Vorlauf fünfter und in der Gesamtwertung achter. Er war nach seinem Rennen sehr unzufrieden und meinte, dass er sich das nächste Mal die Medaille „nicht einfach vor der Nase wegschnappen“ lasse. Er lag mit seinem Ergebnis zwanzig Sekunden vor den beiden jüngeren, David und Ole. Die noch nicht einmal sechzehn jährigen fuhren ein großartiges Rennen, beide holten nochmal sechs bis sieben Sekunden von ihrer persönlichen Bestzeit, die sie sechs Tage zuvor gefahren hatten, runter. Leider erreichten sie nur den 12. Und 13. Platz. Aber mit der Erfahrung kommt der Erfolg. Sichtlich stolz das sie es geschafft hatten und es nun vorbei war, war Anna Peters im Rennen der 17/18 jährigen die nächste und einzige. Sie war alleine in ihrem Rennen und fuhr so für und gegen sich selbst. Sie war jedoch komplett erschöpft, da sie nur wenige Stunden zuvor eine dreistündige Klausur geschrieben hatte und extra für den Ergo Cup dann nochmal nach Köln gereist war. Für ihr Rennen wurde sie schließlich mit einer Goldmedaille honoriert, die sie auch sichtlich verdient hatte.

 

Die nächsten an der Reihe waren Jakob Kratz, der genauso wie Anna, die letzten Wochen regelmäßig in Hürth unter der Leitung Lars Hüttlers trainiert hatten, Max Theisen und Robin Walter. Sie starteten im Rennen der 17/18 Jahre alten. Jakob wurde Sechster, er kam nur wenige Sekunden nach seinem Hürther Trainingspartner ins Ziel. Max und Robin hatten beide dieses Jahr erst angefangen und waren sichtlich neu im ganzen Ergo Cup Business. Beide fuhren so gut sie konnten leider nur mit dem neunten und zehnten Platz davon. Dennoch stellten sie sich dem Schmerz großartig und trotz der langsam wirklich schlecht werdenden Luft, kämpften sie sich bis zum Ende und fuhren dann nochmal einen grandiosen Endspurt.

 

Im ähnlichen Rennen fuhr Robert Bertram, der in dem Leichtgewichtsrennen der 17/18 jährigen startete. Er hatte es doppelt hart, da er nicht nur sein Bestes geben wollte, sondern auch auf der Waage beweisen musste, dass er unter 70 kg wiegt. Erst dann war man erlaubt zu starten. Er meisterte jedoch beides und bewies seinen Kampfgeist auf der 2000m langen Distanz. Er gehörte auch zu denen, die dieses Jahr erst angefangen hatten zu rudern, was die Dinge bestimmt nicht leichter machte. Trotzdem wurde er Siebter, welches für den Anfang ein wohl gelungenes Ergebnis ist!

 

Ein paar Ergometer weiter startete Philipp Crasemann im Seniorenrennen. Dieses bedeutet im Leistungsrudern alle unter 23 Jahren. Er fuhr auch im Leichtgewichtbereich, unterlag der Grenze jedoch gekonnt und wurde prompt Dritter! So war eine weitere Medaille für eine großartige Leistung im Besitz der Godesberger Mannschaft. Anschließend kamen noch die Rennen von dem Traininigsleiter Florian Heesen selbst, der auch angereist war, der sich der 1000m Distanz in der offenen Klasse stellte, und Lukas vom Kolke, der seine Ausdauerkapazitäten unter Beweis stellen wollte und im 20 min Rennen startete. Florian wurde mit nur zwei Sekunden Abstand Zweiter hinter dem Leverkusener Dominik Imort, und holte die Silbermedaille für Godesberg! Auch Lukas Gässler startete in diesem Rennen, allerdings für den Kölner Ruderverein, wo er momentan den Bundesfreiwilligen Dienst verrichtet. Er hatte allerdings nicht so viel Glück. Er musste sich seinen wesentlich älteren und erfahreneren Gegnern stellen und wurde leider nur fünfter. Lukas vom Kolke holte ebenso wie Florian Heesen auch die Silbermedaille und stellte seine enormen Ausdauerfähigkeiten zu beweis. So schaffte er es in 20 Minuten 5351 m zu errudern. Soll das einer erstmal wiederholen!

 

Als letztes bewiesen sich unsere Jüngsten und welch wahrlich großartigen Rennen sie fuhren! Margarete Grosse war als Erstes dran und startete im Bereich der Mädchen des Jahrgangs 2003. Sie wurde fünfte und war so nur noch sechzehn Sekunden von dem ersten Platz entfernt! Felix Eumann und Christian Fieberg, letzter eigentlich ein Leichtgewicht, starteten beide im offenen Feld der Jungs des Jahrgangs 2003. Felix mit einem halben Jahr mehr Erfahrung übers Rudern auf dem Buckel, fuhr ganz knapp an den Neunten heran und zeigte seinen Willen vorne dabei zu sein einmal mehr. Christian hatte es leider nicht so leicht und fuhr etwas dem Feld hinterher. Man muss aber erkennen, dass er gegen wesentlich schwerere und stärkere fuhr und so leider keine reale Chance besaß. Dennoch ließ er sich nicht einkriegen und bewies sein Durchhaltevermögen! Letzter war Simon Gässler, der im Leichtgewichtsrennen der Jungs Jahrgang 2003 startete. Er fuhr eine ähnliche Zeit wie Christian und wurde hier Neunter. Er fuhr ein gutes Rennen und verbesserte sich zu dem ersten Test seines ganzen Lebens, den er erst einige Wochen zuvor gefahren hatte, um mehr als fünftzehn Sekunden. Dennoch sollte man erwähnen, dass Simon und Christian erst seit wenigen Monaten rudern. Sich solch einer Belastung freiwillig zu unterstellen bezeugt von großartigem Mut.

 

Fazit: Trainerin Zoe, sowie freiwillig mitgefahrene Betreuerin Cora Berger, waren sehr zufrieden mit dem Tag. Alle Athleten haben sich dem Schmerz gestellt und ihn erfolgreich überwunden. Mit 18 Angereisten und fünf Medaillen, 2 goldene, 2 silberne und eine bronzene, welches eine Medaillenchance von 27,7% darstellte, war dies ein wohl gelungenes Wochenende. Hiermit bedanke ich mich nochmal an Herrn van der Osten, Simone Gässler und Jörg Helbing, die sich dazu bereiterklärt haben zu fahren. Des Weiteren danke ich noch allen, die da waren und ihr Bestes gegeben haben! Ihr macht mich stolz!

Und wie es so schön heißt, der nächste Ergo Cup kommt bestimmt, möchte ich darauf aufmerksam machen, dass der nächste Ergo Cup am 29. Januar 2017 in Essen Kettwig erfolgt. Hier möchte ich auch besonders noch mal die Erwachsenen ansprechen, ob sie nicht vielleicht auch mal Lust hätten, sich gleichaltrigen zu stellen und ihr Können auf dem Ergo zu beweisen. Soweit noch einen schönen dritten Advent und ein frohes Weihnachtsfest!

 

Zoe Helbing

 

Mehr Bilder im internen Bereich!

 

 

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