Wassersportverein Godesberg 1909/11 e.V.
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92. Offenbacher Ruder-Regatta

Marianne Arenz fährt zum ersten Sieg

 

Nachdem ein Tag zuvor der Sieg im Rennen der Renndoppelvierer nur knapp verfehlt worden ist, gelang es Johannes, Julius, Julian und Lukas sich am Folgetag in der Marianne Arenz durchzusetzen. Die Niederlage am Vortag war für die Mannschaft doch schon enttäuschend gewesen. Es gelang der Mannschaft nicht, einen gemeinsamen Durchzug über die Sprintdistanz von 500 Meter zu entfalten. Das Boot war unruhig. Keiner kam an seine eigentliche physische Leistungsgrenze heran.

Für den folgenden Sonntag konnte es also nur besser werden. Einsetzender Schubwind sorgte für ein schnelles Rennen. Der Start war mäßig, doch Marianne Arenz blieb mit Leidenschaft und dem unbedingten Willen zu siegen am Gegner dran und schob sich Schlag für Schlag an die Spitze des Feldes. Der erste Platz wurde bis zum Ziel erfolgreich verteidigt. Freilich war dieses Rennen kein Leckerbissen für Ruderästheten, wurde es doch über Kampf und Kraft entschieden. Was zählt ist der erste Sieg in unserem frisch getauften Flaggschiff unseres Vereins.

Natürlich passierte an diesem Regattawochenende weitaus mehr als der Sieg in der Marianne Arenz. Unser A-Juniorinnen-Doppelzweier aus Anna und Kathi machten aus zwei Starts zwei souveräne Siege. Anna entschied auch ihre beiden Einer-Rennen für sich. Zusätzlich gelang es Kathi und Lukas G. das Rennen im Mixed-Doppelzweier für sich zu entscheiden. Lukas G. gewann auch sein Einer-Rennen im Leichtgewicht. Die restlichen drei Siege für den WSVG steuerte Julius im Rennen der Männer-Einer bei. Bei vier Starts im Einer ein dominantes Auftreten. Die Offenbach Regatta hat wieder gezeigt, dass unsere A-Junioren im Mannschaftsboot wettbewerbsfähiger aufgestellt sind als im Renn-Einer. So waren Malte, Christoph und Patrick in ihren Einer-Rennen chancenlos, um den Sieg mitzufahren. Hier fehlt es an Rennerfahrung und Trainings-Kilometern im Renn-Einer. Zusätzlich schleiften bei Christoph die Klammern des Rollsitzes an den Rollschienen und bremsten ihn so zusätzlich aus. Im Männer-Doppelzweier fuhren Lukas G. und Julian nach unserem Männer-Doppelvierer die zweitbeste Zeit des Tages aller unserer Boote ein. Doch erstklassige Konkurrenz verwies die beiden trotz dieser Topp-Zeit auf Platz drei. Dabei ist anzumerken, dass Lukas G. als Junior A allein wegen des Altersunterschieds zu U23-Männern einen kaum zu kaschierenden physischen Nachteil besitzt. Christoph und Patrick fuhren im Rennen der Junioren-Doppelzweier auf einen guten 2. Platz. Jakob und Piet fuhren im Junioren-Doppelzweier Altersklasse B leider zwei Mal auf den letzten Platz. Weil Jakob für Hürth startet, gilt dieser Zweier als Renngemeinschaft, weshalb in der Leistungsklasse I gestartet werden muss. Hier bekommt man es mit Gegnern zu tun, die schon mehrere Siege in dieser Saison eingefahren haben. Im Renneiner verlor Jakob am Samstag durch Unachtsamkeit die Kontrolle über sein Boot und fiel ins Wasser. Am Sonntag machte er einen besseren Job und kam mit einem Wimpernschlag Verzögerung hinter dem Erstplatzierten ins Ziel.

Auf Grund der weiteren Anreise und der schon für den frühen Morgen angesetzten Rennen, quartierten wir uns für zwei Nächte in der Jugendherberge Frankfurt direkt am Main ein. Am frühen Abend hatten wir Gelegenheit uns das Zentrum von Frankfurt, mit seiner Skyline, den Main und das pulsierenden Leben dieser Großstadt mitzuerleben. Das Fußballeuropameisterschaftsspiel zwischen Deutschland und Italien erlebten wir auf einem schwimmenden Club im Containerlook auf dem Main. Eine tolle, aufgeheizte Stimmung. Nach dem Siegtreffer strömten wir alle in Jubel zurück zu unserer Jugendherberge. Während Gehupe von Autocorsos und Gesängen und Gegröle von feiernden Menschenmassen der Nacht keine Ruhe gönnten, lud die Trainingsmannschaft ihre leeren Batterien, so gut es eben ging für den sonntäglichen Regattatag auf. Dieser begann leider mit einer schlechten Nachricht. Patricks Handballen und Finger waren nach den Belastungen der letzen Tage dermaßen angeschwollen, dass er den Sonntag kein Rennen mehr bestreiten konnte. Seine Hand wurde noch vor Ort im Krankenhaus geschient. Auf Grund dieser Verletzung konnte Patrick in Offenbach leider nicht antreten. Sonst sind wir alle munter Sonntagabends wieder in Bad Godesberg angekommen.

Mit unseren zehn Siegen konnten wir zufrieden sein.

Ein großes Dankeschön an Ulf und Jörg, die den Hin- bzw. Rücktransport des Hängers durchführten.

 

Sportliche Grüße,

Lukas vom Kolke

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